- Bayer CropScience diskutiert mit führenden amerikanischen Experten aus Wissenschaft und Industrie Probleme der Unkrautresistenz und mögliche Lösungen
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Bayer CropScience diskutiert mit führenden amerikanischen Experten aus Wissenschaft und Industrie Probleme der Unkrautresistenz und mögliche Lösungen

Weltweit zunehmende Resistenzen stellen Landwirtschaft vor neue Herausforderungen

Monheim / Miami, 20. Januar 2010 – Experten von Universitäten, aus der Industrie und von Bayer CropScience nehmen an der ersten Pan-American Weed Resistance Conference teil. Vom 19. bis 21. Januar stellen sie in Miami Konzepte und innovative Herbizidtechnologien vor. Die Pan-American Weed Resistance Conference bringt rund 200 Wissenschaftler von Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Praktiker aus Nord- und Südamerika zusammen, um Erfahrungen im Umgang mit Unkrautresistenzen und praktische und nachhaltige Lösungen auszutauschen.

Auf dieser einzigartigen Konferenz werden innovative Lösungen vorgestellt, die Landwirten eine effektive und nachhaltige Unkrautkontrolle in vielen wichtigen Anbaukulturen ermöglichen. Die Lösungen beruhen auf neuen Technologien von Bayer CropScience. Sie wurden entwickelt, um der zunehmenden Resistenz gegenüber Produkten wie beispielsweise Glyphosat und der Gefahr der Ausbreitung herbizidresistenter Unkrautbiotypen begegnen zu können. Auf dem amerikanischen Kontinent – von Kanada bis Chile – sind vor allem wirtschaftlich bedeutende Anbaukulturen wie Baumwolle, Getreide, Sojabohnen und Mais betroffen.

Bayer CropScience ist eines der weltweit führenden innovativen Unternehmen der Agrarindustrie und die Nummer drei im globalen Herbizidmarkt. Um die Basis für zukünftiges Wachstum zu stärken, plant das Unternehmen, seine Forschungsaktivitäten weiter auszubauen. Dazu sollen die jährlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung mittelfristig auf rund 750 Millionen Euro steigen.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Zunahme von Resistenzen sind dringend innovative Lösungen zur Unkrautkontrolle erforderlich. „Bayer CropScience sieht auf dem Gebiet des Resistenzmanagements neue Herausforderungen und verstärkt seine Investitionen in Forschung und Entwicklung“, sagte Dr. Rüdiger Scheitza, Vorstandsmitglied der Bayer CropScience AG und verantwortlich für das globale Portfoliomanagement, bei der Begrüßung der Konferenzteilnehmer. „Wir verfolgen bei allen unseren Forschungsaktivitäten einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten Ansatz und wollen Landwirten weltweit neue Diagnose-Tests, Herbizide mit neuen Wirkmechanismen und eine größere Auswahl an leistungsfähigen Trait-Lösungen anbieten.“

Ein weiteres wichtiges Element der Unkrautresistenzmanagement-Strategie des Unternehmens ist die Auslizenzierung von Traits aus der eigenen Entwicklung. Dadurch erhalten auch andere Unternehmen Zugang zu den von Bayer CropScience entwickelten Technologien. Vier in den Jahren 2007 bis 2009 abgeschlossene, langfristige Lizenzvereinbarungen mit namhaften Partnern stellen ein kumuliertes Geschäftspotenzial von über 500 Millionen Euro dar. Damit untermauert das Unternehmen seine führende Rolle als integrierter Anbieter von innovativen Lösungen und ist für die Zukunft gut gerüstet, auf Verschiebungen der Wertschöpfung in einzelnen Anbaukulturen zwischen den Bereichen „chemischer Pflanzenschutz“, „Saatgut“ und „Traits“ reagieren zu können.

Glufosinate-Ammonium gegen mehr als 120 verschiedene Unkräuter
Der unter den Markennamen Liberty® und Ignite® vermarktete Wirkstoff Glufosinate-Ammonium ist gegen mehr als 120 verschiedene breitblättrige Unkräuter und Ungräser wirksam. Feldversuche belegen, dass Produkte auf Basis dieses Wirkstoffs auch gegen schwer bekämpfbare Arten, die gegenüber Glyphosat und ALS-Inhibitoren resistent sind, erfolgreich eingesetzt werden kann. Der Vorteil für den Landwirt: Er kann im Wechsel verschiedene nicht-selektive Herbizide einsetzen und der weiteren Ausbreitung von Resistenzen vorbeugen. Dieses Rotationsverfahren ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des von Bayer CropScience konzipierten sogenannten Integrated Weed Management (IWM): Verfügbare herbizidtolerante Technologien können dadurch auch weiterhin genutzt werden. Resistenzen gegen Glufosinate-Ammonium beim Einsatz in Sojabohnen und Mais sind nach allen bisher vorliegenden Studien nicht bekannt.

LibertyLink®-Technologie – die einzige Alternative zu Glyphosat
Zur effektiven Unkrautkontrolle steht Landwirten die LibertyLink®-Technologie zur Verfügung. Mit der Herbizidtoleranz von Bayer CropScience und dem Wirkstoff Glufosinate-Anmmonium ist sie ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Resistenzmanagement und die einzige derzeit im Markt verfügbare Alternative zu Glyphosat-toleranten Systemen. Einsatzgebiete sind die Kulturen Baumwolle, Canola, Sojabohnen und Mais. Zunehmende Unkrautresistenzen machen die LibertyLink®-Technologie aber auch für weitere Kulturen wie Getreide oder Reis interessant.

Bayer CropScience plant, im Jahr 2010 als erstes Unternehmen eine duale Herbizid-Toleranz-Eigenschaft, einen sogenannten „Double Stack“, in Baumwolle auf den Markt zu bringen. Das veredelte Saatgut ist sowohl tolerant gegenüber dem Wirkstoff Glufosinate-Ammonium sowie gegenüber dem Konkurrenzprodukt Glyphosat.

Das Unternehmen arbeitet darüber hinaus gemeinsam mit den Kooperationspartnern Mertec und M.S. Technologies daran, weitere Herbizidtoleranz-Traits in Sojabohnen in den USA zu entwickeln. Dazu gehört künftig ein so genannter „Triple Stack“. Das ist die Kombination der Toleranzen gegen Unkrautbekämpfungsmittel auf Basis von Glufosinate-Ammonium und Glyphosat mit einer Toleranz gegenüber einer dritten Wirkstoffklasse, den sogenannten HPPD-Inhibitoren. Zu dieser Herbizidklasse zählt beispielsweise Balance® Pro von Bayer CropScience, das in den USA in Mais eingesetzt wird. Die Markteinführung in Sojabohnen ist für das Jahr 2015 geplant.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro im Jahr 2008 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzeneigenschaften. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com

Ihre Ansprechpartnerin in Österreich
Helene Einramhof-Florian
Tel.: +43-1-711 46-2221
E-Mail: helene.einramhof-florian@bayer.at  

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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