- Bayer top beim Klimaschutz
Presse

Bayer top beim Klimaschutz

  • Hohe Anerkennung für Leistungen und Transparenz beim Klimaschutz
  • Bayer-Vorstand Dr. Plischke: Bestätigung für Erfolg der Klimastrategie

New York / Leverkusen, 21. September 2010 – Bayer bestätigt seine Top-Position beim Klimaschutz: Das Unternehmen ist erneut in den „Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI)“ aufgenommen worden – als bestes Unternehmen seiner Branche. Dies gab die Investorengruppe des „Carbon Disclosure Project (CDP)“ in New York, USA, bekannt. Damit ist Bayer als einziges europäisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie das sechste Mal in Folge in dem ersten weltweiten Klima-Index vertreten. Im CDLI sind 51 der 500 größten börsennotierten Unternehmen der Welt (Global 500 Index) mit der höchsten Transparenz in der Berichterstattung zu den Treibhausgas-Emissionen und der Klimastrategie gelistet. Bayer ist ebenfalls in dem neu eingeführten „Carbon Performance Leadership Index (CPLI)“ vertreten und hier mit dem Prädikat „A“ ausgezeichnet worden. Der CPLI bewertet die konkreten Maßnahmen und Leistungen der Unternehmen beim Klimaschutz sowie dem Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Aus dem Global 500 Index sind 48 Unternehmen in den CPLI aufgenommen worden.

Sowohl der CDLI als auch der CPLI sind das Ergebnis einer detaillierten Recherche und Bewertung von klimarelevanten Unternehmensdaten, welche die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) im Auftrag des CDP vorgenommen hat. Diese Datensammlung ist die weltweit größte ihrer Art. Die Berichte der Unternehmen sind im Internet veröffentlicht.

Das CDP ist eine Initiative von mittlerweile 534 institutionellen Anlegern. Sie stehen für ein Anlagevolumen von insgesamt 64 Billionen US-Dollar. Diese Investoren erwarten von Unternehmen explizit umfassende klimarelevante Informationen, um bei Anlageentscheidungen berücksichtigen zu können, was die Unternehmen zum Klimaschutz beitragen und wie sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen. Dabei interessieren sie sich sowohl für die strategische Ausrichtung des Geschäfts auf neue Bedürfnisse als auch das Management von geschäftlichen Risiken, die mit dem Klimawandel verbunden sein können. Der CDLI und der CPLI bieten den Investoren diese Orientierung für die Anlageentscheidung. Die steigende Zahl der durch das CDP repräsentierten Investoren – 2005 waren es noch 155 Institutionen mit einem Gesamtanlagevolumen von 19 Billionen US-Dollar – ist ein Indiz für die zunehmende Bedeutung des sogenannten nachhaltigen Investments.

„In den CDLI werden Unternehmen mit einem guten internen Datenmanagement zur Ermittlung der Treibhausgas-Emissionen sowie des Energieverbrauchs aufgenommen. Wer es in diesen Index schafft, berücksichtigt auch bewusst, wie sich der Klimawandel auf das Geschäft auswirkt und künftig auswirken wird. Je besser Unternehmen verstehen, wo überall der Klimawandel mit hineinspielt, umso besser können sie gegensteuern und die damit verbundenen Risiken mindern“, erklärt Paul Dickinson, als CDP-Chef verantwortlich für die Organisation beider Indizes. „Die im neuen CPLI gelisteten Firmen nehmen beim Engagement zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen eine führende Rolle ein. Unternehmen, denen es gelingt, ihre Emissionen zu senken, unter wechselnden Bedingungen flexibel zu agieren und Chancen zu nutzen, werden sich auf dem Weg hin zu einer CO2-armen Wirtschaft bestens behaupten können.“

“Wir freuen uns sehr über die erneute Aufnahme in den CDLI und die Listung im neuen CPLI – beides sehen wir als Bestätigung für den Erfolg unserer Klimastrategie“, sagt Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt. „Zugleich bestärkt uns diese Anerkennung darin, unsere Aktivitäten konsequent voranzutreiben mit dem doppelten Ziel, die CO2-Emissionen in der eigenen Produktion weiter zu reduzieren und verstärkt klimaschonende Produkte und Lösungen für unsere Kunden anzubieten. Für beides setzen wir gezielt auf Innovationen – sie sind der Motor der Nachhaltigkeit. “

Maßnahmen zur CO2-Reduktion und Lösungsbeiträge zu Klimawandelfolgen
Den Hebel zur Verminderung der eigenen CO2-Emissionen sieht der Konzern vor allem in einer weiter verbesserten Energieeffizienz. Daher führte das Unternehmen im Rahmen des Klimaprogramms mit dem „Bayer Climate Check“ ein neuartiges, die Vorkette mit umfassendes Instrument zur Überprüfung der weltweiten Produktionsanlagen sowie das Programm „STRUCTese®“ für ein systematisches Energiemanagement ein. Mithilfe dieser Instrumente will der Konzern die Energieeffizienz in der Produktion bis 2013 um zehn Prozent gegenüber 2008 steigern. Dies entspräche dann einer Einsparung der jährlichen Treibhausgas-Emissionen von 350.000 Tonnen. Zudem sollen durch eine neue Technologie zur Chlorproduktion die Treibhausgas-Emissionen um weitere 250.000 Tonnen bis 2020 gesenkt werden. Aufgrund der Vermarktung dieser Technologie ergibt sich sogar ein Einsparpotenzial von fünf Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen pro Jahr.

Einen weiteren Schwerpunkt des Klimaprogramms bilden energieeffiziente Gebäude. Bayer startete Ende 2007 die „EcoCommercial Building“-Initiative und kooperiert mit bedeutenden Unternehmen der Bauindustrie, um klimafreundliche Konzepte für Geschäfts- und Bürogebäude zu entwickeln und umzusetzen. Der Leverkusener Konzern bringt in das Partnerschafts-Netzwerk sein eigenes Know-how und Produkte im Bereich der hochwertigen Materialien unter anderem für die Gebäudedämmung ein.

Zudem forscht das Unternehmen auf dem Gebiet der sogenannten Stressresistenz von Pflanzen – einem Forschungsgebiet, das durch den Klimawandel verstärkt in den Fokus gerückt ist. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen beispielsweise gegen Hitze und Dürre zu steigern.

Auch im Bereich der Gesundheit engagiert sich Bayer, um Lösungen für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu finden. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Partnern an der Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Bekämpfung von Tropenkrankheiten wie der Malaria, die sich in Folge des Klimawandels auszubreiten drohen.

Hinweis an die Redaktionen
Weitere Informationen zu den beiden Klima-Indizes und dem CDP im Internet unter: www.cdproject.net  

Nähre Informationen zum Bayer-Klimaprogramm unter: www.klima.bayer.de  

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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