- Einzigartige Kompetenz in der Automobilverscheibung mit Polycarbonat
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Einzigartige Kompetenz in der Automobilverscheibung mit Polycarbonat

Neue 2K-Spritzgießmaschine ermöglicht weitere Technologieentwicklung und noch besseren Kundenservice / Heckscheiben werden zu weiterem Entwicklungsschwerpunkt / Leistungsfähiges Beschichtungstechnikum in das BayVision® Konzept integriert

Leverkusen, 30. Juni 2009 – Der Markt für Automobilscheiben aus Polycarbonat hat nach Schätzungen der Bayer MaterialScience AG sehr gute Wachstumsperspektiven. Das Unternehmen – mit seiner Produktmarke Makrolon® einer der weltweit führenden Wegbereiter dieser Hightech-Anwendung – hat deshalb intensiv in Technologien und Anlagen zur Herstellung von Automobilscheiben aus Polycarbonat investiert. So wurde im Technikum in Leverkusen eine 2.300-Tonnen-2K-Spritzgießmaschine der Firma ENGEL mit Wendeplatte und Spritzprägefunktion installiert und kürzlich im Rahmen eines viel besuchten Symposiums internationalen Automobilproduzenten und Systemlieferanten vorgestellt. Auf ihr können bis zu 1,2 Quadratmeter große 3D-Dachmodule und andere komplexe Verscheibungsteile voll automatisiert in exzellenter optischer Qualität unter Reinraumbedingungen gefertigt werden. Die Anlage ist auch für das Hinterspritzen vorgeformter und bedruckter Kunststofffolien, das sogenannte Film Insert Molding (FIM), ausgelegt. Das FIM-Verfahren soll genutzt werden, um zusätzliche Funktionen wie Scheibenheizung, Antennen und IR-Reflexion in Dachmodulen, Heckscheiben und weiteren Glazing-Anwendungen zu integrieren.

„Mit der neuen Anlage können wir den gesamten Produktionsprozess unserer Kunden präzise abbilden und sie beispielsweise bei Abmusterungen oder Fertigungsproblemen unterstützen. Damit schließen wir eine wichtige Lücke in unserem Servicepaket für Systemlieferanten und OEMs, das wir im Rahmen unserer Kompetenzmarke BayVision® als der Lösungsanbieter zur Verfügung stellen“, erläutert Volkhard Krause, Leiter des globalen Automotive Glazing Teams bei Bayer MaterialScience. Dank dieser herausragenden Möglichkeiten ist das Unternehmen auch Impulsgeber neuer Ideen für die Automobilindustrie.

Klares Bekenntnis gegenüber Systemlieferanten und Automobilherstellern

Auf dem Kundensymposium in Leverkusen informierten Experten von Bayer MaterialScience und anderen Unternehmen über neueste Trends zum Beispiel bei Fertigungstechnologien, Beschichtungssystemen und Regularien. Unter den etwa 100 internationalen Gästen waren fast alle bedeutenden Automobilhersteller und Zulieferer vertreten. „Die Veranstaltung sowie die getätigten Investitionen sind ein klares Bekenntnis dafür, dass Bayer MaterialScience auch in Zukunft Systemlieferanten und Automobilindustrie über die gesamte Prozesskette der Polycarbonat-Automobilverscheibung hinweg unterstützt. Wir begrüßen, dass Bayer MaterialScience dieses vielversprechende Anwendungsgebiet mit umfangreicher Entwicklungsarbeit vorantreiben will“, erklärte Jochen Walz, Leiter Polycarbonat beim Dachsystem-Hersteller Webasto AG aus Stockdorf. Auch Vertreter von Automobilherstellern zogen ein positives Fazit. „Der Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Experten hat uns weitere wertvolle Informationen über den Entwicklungsstand in puncto Materialien, Technologien und Regularien gegeben. Das wird uns helfen, das Potenzial der Fahrzeugverscheibung mit Polycarbonat künftig noch zielgerichteter einzusetzen“, so Uwe Renz, Leiter des Bereichs Glas- und Wischersysteme der Daimler AG, Sindelfingen.

Eigenes Beschichtungstechnikum in das BayVision® Paket integriert

Neben der Investition in die neue Spritzgießanlage hat Bayer MaterialScience sein großes Beschichtungstechnikum im Werk Uerdingen erweitert und in das BayVision® Paket integriert. Anlass für den Start dieser Aktivitäten war der 2007 erfolgte Ausstieg des Unternehmens aus dem Joint Venture Exatec. Seitdem setzt Bayer MaterialScience auf Polysiloxan-Wet Coats, die sich auch bereits im Serieneinsatz bewähren. In seinem Beschichtungstechnikum der Reinraumklasse 100 ist Bayer MaterialScience z.B. in der Lage, Flutbeschichtungen auf bis zu 1,4 m2 großen, dreidimensional geformten Bauteilen aus Polycarbonat durchzuführen.

Aktuell arbeiten die Experten daran, die Abrieb- und Kratzfestigkeit von Beschichtungen für den künftigen Einsatz in Polycarbonat-Heckscheiben zu evaluieren. Dazu wurden Scheibenwischertestanlagen entwickelt und in Betrieb genommen, die die Beanspruchung der Scheiben im Alltag simulieren.

BayVision® – Service nach Maß, Impulse für künftige Entwicklungen

Bayer MaterialScience hat seine komplette Expertise bei der Fahrzeugverscheibung mit dem Polycarbonat Makrolon® unter BayVision® gebündelt. Hinter dieser Kompetenzmarke steht ein umfassendes Know-how- und Servicepaket für Automobilhersteller und Systemlieferanten über alle Schritte der Prozesskette. Die Marke steht auch für visionäre Glazing-Konzeptstudien, die das Unternehmen selbstständig entwickelt, um Möglichkeiten der Polycarbonat-Verscheibung aufzuzeigen und Impulse zu geben.

Über Bayer MaterialScience

Mit einem Umsatz von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2008 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2008 rund 15.100 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Ihre Ansprechpartnerin in Österreich
Helene Einramhof-Florian
Tel.: +43-1-711 46-2221
E-Mail: helene.einramhof-florian@bayer.at  

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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