- Sonnige Perspektiven für die Solarenergie
Presse

Sonnige Perspektiven für die Solarenergie

Innovationspreis für Photovoltaikmodul mit Polyurethan-Ummantelung

Leverkusen, März 2009 – Die Solarenergiebranche befindet sich weiter im Aufwind. Einen wichtigen Erfolg in der Entwicklung vereinfachter und beschleunigter Montageprozesse hat jetzt die SOLON SE, Berlin, erzielt. Für sein Indachmodul SOLON Black 160/05 erhielt das Unternehmen auf dem „Symposium Photovoltaische Solarenergie“ in Bad Staffelstein den begehrten Innovationspreis. Anstelle einer konventionellen Installationsvorrichtung ist das Solarmodul mit einem intelligenten Systemrahmen mit integriertem Montagesystem auf Basis des Polyurethanschaums Bayflex® von BaySystems ausgestattet. BaySystems ist die Dachmarke für das weltweite Polyurethan-Systemgeschäft von Bayer MaterialScience und steht für eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, die auch in diesem Fall zum Erfolg geführt hat. Das Projekt ist ein aktuelles Beispiel für das herausragende Engagement von Bayer MaterialScience auf dem Gebiet des Klimaschutzes. Neben der bewährten Entwicklung von Produkten und Prozessen, die zum Teil umfangreiche Einsparungen beim Energieeinsatz und damit von Emissionen ermöglichen, setzt das Unternehmen verstärkt auf Technologien zur Energiegewinnung aus regenerativen Quellen.

In enger Zusammenarbeit zwischen SOLON, einem der führenden europäischen Solarmodulproduzenten, und Bayer MaterialScience – das Unternehmen hat langjährige Erfahrungen mit dem Polyurethan-System Bayflex® in der Ummantelung von Automobilscheiben – wurde die Idee entwickelt, dieses Werkstoffsystem auch für die Herstellung von Photovoltaikmodulen einzusetzen. „Das Solarmodul SOLON Black 160/05 wird ohne herkömmliche Installationssysteme in das Dach montiert. Durch bereits in den Kunststoff integrierte Befestigungselemente kann es über Montagebretter direkt mit der Dachlattung verschraubt werden. Das macht den Einsatz einer kostspieligen Unterkonstruktion überflüssig“, sagt Dr. Hubert Ehbing, verantwortlicher Projektleiter für Polyurethananwendungen in der Photovoltaik bei Bayer MaterialScience. Zusätzlich sorgt der überlappende Polyurethan-Rahmen im System dafür, dass das Regenwasser leicht abfließen kann und nicht in das Dach eindringt. Somit ergibt sich eine kostengünstige Gesamtlösung.

„Über die vereinfachte Unterkonstruktion hinaus bietet die Polyurethan-Ummantelung von Solarmodulen vielfältige Designmöglichkeiten bezüglich Farbe und Formgebung“, erläutert Dr. Andreas Hoffmann, Experte für Polyurethan-Systeme bei BaySystems. „Denn das Material eignet sich wegen seiner guten Fließfähigkeit bei geringen Verarbeitungsdrücken ideal für Anwendungen, die eine komplexe Formgebung erfordern.“ Architekten und Bauherren können diesen gestalterischen Vorteil nutzen. Im Gegensatz zur auffälligen Kästchenstruktur einer Solaranlage mit Aluminium-Rahmen vermittelt ein Verbund aus mehreren Solarmodulen mit Polyurethan-Rahmen optisch den Eindruck einer durchgehenden Fläche.

Über Bayer MaterialScience

Mit einem Umsatz von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2008 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilndustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2008 etwa 15.100 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayermaterialscience.de, www.bayer-baysystems.com und www.solon.com.  

Ihre Ansprechpartnerin in Österreich
Helene Einramhof-Florian
Tel.: +43-1-711 46-2221
E-Mail: helene.einramhof-florian@bayer.at  

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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