Forschung bei Bayer

Forschung für medizinischen Fortschritt zum Wohl des Patienten

Bayer ist als einziges globales Unternehmen gleichzeitig in der Forschung zur Verbesserung der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze aktiv. Durch die systematische und intensive Zusammenarbeit von Forschern über ihre Spezialgebiete hinweg werden damit neue Impulse gesetzt. Von weltbekannten Arzneimitteln bis zur Hightech-Plattform, von innovativen Diagnostik-Technologien bis zur Tierarznei – Bayer lebt eine Innovationskultur über Länder- und Forschungsgrenzen hinweg.

Wie entsteht ein Medikament eigentlich?

Vom Molekül zum Medikament

Forschungsbereiche bei Bayer

Pharmaceuticals

Netzhaut im Blick: Dr. Jürgen Klar und Dr. Michael Böttger (v. li.) von Bayer in Wuppertal begutachten anhand von Bildern den Zustand von Blutgefäßen am Augenhintergrund.

Pharmaceuticals konzentriert sich auf Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf auf den Gebieten Herz-Kreislauf, Onkologie, Frauenheilkunde, Hämatologie und Augenheilkunde. Wir betreiben Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an mehreren Zentren, vor allem in Deutschland, den USA, Japan, China, Finnland und Norwegen.

 

2017 haben wir unser Ziel erreicht und konnten zehn neue Wirkstoffe aus unserer Forschungspipeline in die präklinische Entwicklung überführen. Dabei definieren wir einen neuen Wirkstoff (NME = new molecular entity) als neue chemische oder biologische Substanz, die sich bislang nicht in der Entwicklung befindet. In der präklinischen Entwicklung werden die Wirkstoffe in verschiedenen Modellen auf ihre Eignung für die Erprobung in klinischen Studien und der damit verbundenen Erstanwendung am Menschen weiter untersucht. Mehrere Arzneimittelkandidaten aus unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline durchliefen 2017 klinische Studien. Unsere bereits zugelassenen Produkte stärkten wir durch weitere Entwicklungsaktivitäten, um ihre Anwendung weiter zu verbessern bzw. das Indikationsspektrum zu erweitern.

 

Klinische Studien sind ein unentbehrliches Instrument zur Bestimmung der Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente, bevor sie zur Diagnostik oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden können. Nutzen und Risiken neuer medizinischer Produkte müssen stets wissenschaftlich belegt und gut dokumentiert werden. Alle klinischen Studien bei Bayer entsprechen strengen internationalen Richtlinien und Qualitätsstandards sowie den jeweiligen gültigen nationalen Gesetzen und Normen.

Consumer Health

Andreas Werner (links) and Francesco Lo Grande säubern und begutachten die Glasstäbe eines Salben-Mixers für die Produktion von Bepanthen™ Wund- und Heilsalbe.

Consumer Health konzentriert sich auf die Entwicklung neuer verschreibungsfreier (OTC) Produkte und Lösungen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit von Verbrauchern verbessern. Unsere Aktivitäten umfassen die Bereiche Schmerz, Dermatologie, Nahrungsergänzung, Magen-Darm-Gesundheit, Allergie und Erkältung sowie Fußpflege und Sonnenschutz. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Produktentwicklungen, die sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher ausrichten. Unsere Innovationen reichen von neuen Produktformulierungen und Verpackungen hin zu technischen Anwendungen und Medizinprodukten.

 

Im Berichtsjahr 2017 haben wir rund 50 neue konsumentenvalidierte Konzepte weiterentwickelt und damit das von uns gesetzte Ziel deutlich übertroffen. Wir verfügen über ein weltweites Netz an Standorten zur Entwicklung unserer Produkte in den USA, Frankreich, Deutschland und China. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Strategie ist die Überführung von bislang verschreibungspflichtigen und für die Selbstmedikation geeigneten Arzneimitteln in den OTC-Status.

Animal Health

Laborassistentin Carolin Geier untersucht Fadenwürmer in einem Labor in Monheim.

Bei Animal Health konzentrieren wir unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf die Bereiche Antiparasitika und Antibiotika, auf Arzneimittel zur Behandlung nicht infektiöser Krankheiten sowie nicht antibiotische Alternativen für Infektionskrankheiten. Die Gesundheit und das Wohlergehen von Haus- und Nutztieren verbessern wir durch Innovationen. Im Sinne des One-Health-Gedankens bieten wir Tierarzneimittel an, die das Übertragungsrisiko von Krankheitserregern auf den Menschen reduzieren, z. B. Endoparasitizide für Katzen und Hunde sowie Ektoparasitizide, insbesondere zum Schutz vor Flöhen und Zecken. Mit unserer Initiative zum Thema Companion-Vector-Borne-Diseases (CVBDTM) und den darin zusammengeschlossenen, weltweit führenden Wissenschaftlern setzen wir Trends für die Grundlagenforschung und die Bekämpfung von Vektorenkrankheiten. Bei unseren zentralen Forschungsaktivitäten kooperieren wir eng mit der Pharma- und der Crop-Science-Forschung..

 

 

 

Video: L.AT.COM.03.2017.5555
Text: L.AT.COM.03.2018.7585