Bayer Austria stiftet Werner-Klein-Forschungspreis der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft

  • Preis an Doz. Dr. Daniel Scherr von der Universitätsklinik für Innere Medizin in Graz verliehen
  • Bayer Austria fördert mit diesem Preis die Herz-Kreislaufforschung in Österreich

Im Bild (von links nach rechts): Mag. Karin Rieder (Leiterin der Abteilung General Medicine bei Bayer Austria), Doz. Dr. Daniel Scherr (Preisträger), Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger (Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft), Univ. Prof. Dr. Franz Weidinger (Past-President und Pressereferent der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft)

Wien, 7. Juni 2016 – Am 3. Juni 2016 wurde im Rahmen des Abends der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft zum mittlerweile fünften Mal der Werner- Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung verliehen. Der von Bayer Austria gestiftete Forschungspreis ergeht heuer an Doz. Dr. Daniel Scherr für seine Arbeit zur Katheterablation bei PatientInnen mit dauerhaft auftretendem Vorhofflimmern.1

 

„Für das Life-Science-Unternehmen Bayer ist die Kardiologie ein wichtiger Forschungssschwerpunkt. Neben der eigenen klinischen Forschung ist Bayer Austria auch die Unterstützung von akademischen Forschungsarbeiten ein wichtiges Anliegen. Mit der Unterstützung dieses Preises leisten wir einen Beitrag zu einem besseren Leben für die Patientinnen und Patienten und tragen zur Festigung des Forschungsstandortes Österreich bei “, sagt Karin Rieder, Leiterin der Abteilung General Medicine bei Bayer Austria, anlässlich der Überreichung des Preises.

 

Wichtige Erkenntnisse zu einer der häufigsten Herzrythmusstörungen

 

Die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern kann zu einer schweren Beeinträchtigung der Lebensqualität, zu schweren Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall oder Herzschwäche, und letztlich zum Tod führen. Während für das intermittierend auftretende Vorhofflimmern die Behandlung mittels Katheterablation eine etablierte Therapieform ist, sind die Erfolgsraten dieser Behandlung bei der dauerhaft auftretenden Form von Vorhofflimmern noch weitgehend unbekannt. In der ausgezeichneten Arbeit konnte Doz. Dr. Daniel Scherr erstmalig zeigen, dass die 5-Jahres-Erfolgsrate für diese Behandlung der dauerhaft auftretenden Form von Vorhofflimmern 65 Prozent beträgt, dass dazu jedoch bei dieser fortgeschrittenen Form der Erkrankung meist zwei längere Eingriffe erforderlich sind.

 

Aufgrund der nur 65-prozentigen Erfolgsrate ist es auch wichtig, vor allem jene PatientInnen zu definieren, die von diesen Eingriffen profitieren: Dies sind nach dieser Untersuchung vor allem PatientInnen mit einer bisherigen Dauer der Erkrankung von weniger als 18 Monaten, ohne sonstige Herzerkrankung, mit kleiner linker Herzkammer, oder solche PatientInnen, bei denen eine unmittelbare Unterbrechung der Rhythmusstörung mittels dem Katheter gelingt. Doz. Dr. Daniel Scherr erklärt: „Unsere Arbeit trägt entscheidend dazu bei, die Erfolgsraten dieser Methode zu definieren und vor allem die richtige Patientenselektion für die Katheterbehandlung dieser häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, zu unterstützen.“

 

Auch Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger, Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft betont: „Dr. Scherr konnte uns mit seiner Arbeit überzeugen, weil diese wichtige Erkenntnisse dazu liefert, wie die medizinische Vesorgung von Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern in Österreich noch weiter verbessert werden kann.“

 

 Mediziner der Universitätsklinik für Innere Medizin in Graz als glücklicher Preisträger

 

Assoz.Prof. Priv.Doz. Dr. Daniel Scherr ist als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie an der Medizinischen Universität Graz tätig und leitet außerdem die Forschungseinheit „Clinical and translational cardiac arrhythmia research“ an dieser Institution. Der 42-jährige gebürtige Kärntner wurde schon mehrfach für seine wissenschaftliche Tätigkeit ausgezeichnet.

 

 Forschungspreis der ÖKG und Bayer Austria

 

Der Werner-Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung wird für kontinuierliche hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Herz-Kreislaufforschung vergeben. Es werden insbesondere Arbeiten ausgezeichnet, die zur Brückenbildung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung beitragen. Bayer Austria unterstützt diesen Preis zum mittlerweile fünften Mal in Folge und wird dieses Engagement auch im nächsten Jahr fortsetzen.

 

 1 Titel der Arbeit: Five-Year Outcome of Catheter Ablation of Persistent Atrial Fibrillation Using Termination of Atrial Fibrillation as a Procedural Endpoint

 Im Bild (von links nach rechts): Mag. Karin Rieder (Leiterin der Abteilung General Medicine bei Bayer Austria), Doz. Dr. Daniel Scherr (Preisträger), Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger (Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft), Univ. Prof. Dr. Franz Weidinger (Past-President und Pressereferent der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft)

Bildrechte: Bayer Austria GmbH/APA-Fotoservice/Neumayr

Bildergalerie: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7849

 

 Ansprechpartnerin:

Mag. (FH) Stephanie Suchentrunk, Tel.: +43/1/71146-2228

E-Mail: stephanie.suchentrunk@bayer.com

 

 

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Über Bayer Austria

Die Bayer Austria Ges.m.b.H. ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns und hat ihren Sitz in Wien. Rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich sind verantwortlich für Marketing, Vertrieb, technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte, sowie klinische Studien. Mit unserer klinischen Forschung leisten wir einen Beitrag zur Förderung der Wissenschaft und des Forschungsstandortes Österreich. Von Wien aus erfolgt die Steuerung der Ländergruppe Südosteuropa, die Albanien, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien umfasst. Der Standort in Österreich trägt mit seinen Pilotprojekten und als steuernde Kraft für die Ländergruppe Südosteuropa zur Umsetzung der Mission „Science For A Better Life“ und zum Erfolg des Bayer-Konzerns bei. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.at. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

L.AT.COM.06.2016.4237