Bayer CropScience richtet Horticulture-Symposium in Bonn aus:

Förderung des Stakeholder-Dialogs zur Verringerung von Nahrungsmittelverlusten

Innovative Pflanzenschutzprodukte tragen zur Sicherung der Ernten bei / Verstärkte Forschung für die Nach-Ernte-Phase erforderlich / Partnerschaften helfen bei der Reduzierung von Verlusten bei Frischobst und Frischgemüse sowie innerhalb der Lebensmittelkette

Monheim, 22. November 2013 - Bayer CropScience setzt sich für eine nachhaltige Produktivitätssteigerung ein, um die Grundlage für die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln zu sichern und so einen Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherheit zu leisten. Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gehen jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel - ein Drittel der weltweiten Produktion - verloren oder werden verschwendet. Am höchsten sind die Verluste während der landwirtschaftlichen Produktion. Bayer CropScience trägt zur Lösung dieses Problems am Beginn der Lebensmittelkette mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, verbessertem Anbaumanagement, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor bei.

 

Beim Horticulture-Symposium von Bayer CropScience, das gestern in Bonn stattfand, trafen sich etwa 230 Vertreter der internationalen Wertschöpfungskette und Branchenexperten, um über die wichtigsten Herausforderungen zu sprechen. "Bayer CropScience spielt eine wichtige Rolle bei der Verringerung von Nahrungsmittelverlusten am Anfang der Wertschöpfungskette", so Hartmut van Lengerich, der bei Bayer CropScience für die globale Strategie und das Portfolio Management für Getreide, Reis und Fungizide verantwortlich ist. "Wir müssen neue Wege finden, um Verluste vor und nach der Ernte zu reduzieren, besonders in den Entwicklungsländern. Zudem muss die Forschung auf dem Gebiet der Nahrungsmittelverluste im internationalen Handel verstärkt werden, da Nahrungsmittel häufig in unterschiedlichen Teilen der Welt produziert, gelagert, transportiert, verarbeitet und konsumiert werden."

 

"Wir sind davon überzeugt, dass unser verbessertes Gemüsesaatgut, unsere chemischen und biologischen Pflanzenschutzmittel und unser breites Service-Angebot der steigenden Nachfrage nach innovativen Lösungen gerecht werden", erklärte Dr. Klaus Koetting, Leiter Strategie and Portfolio Management Obst & Gemüse und Insektizide bei Bayer CropScience. "Wir helfen Landwirten, aus ihren Feldern das Beste herauszuholen - in Einklang mit den Grundsätzen nachhaltiger Landwirtschaft und Methoden zur Vermeidung von Nahrungsmittelverlusten."

 

Als ein führender Anbieter integrierter Kulturlösungen plant Bayer CropScience, seine Position im landwirtschaftlichen Sektor weiter auszubauen. Die Geschäftsstrategie des Unternehmens basiert auf verbesserten Gemüse-Saatgutsorten, innovativen Pflanzenschutzmitteln, spezialisierten Teams zur Entwicklung maßgeschneiderter Services für die einzelnen Kulturpflanzen, zu denen auch Gartenbauspezialisten gehören, sowie der Unterstützung von Aktivitäten und Kooperationen im Zusammenhang mit Food-Chain-Partnerschaften. "Wir werden weiterhin in unser Obst- und Gemüsegeschäft investieren, um unsere führende Marktstellung weiter auszubauen", ergänzte Koetting.

 

Die eintägige Veranstaltung mit dem Thema "Less Waste.More Produce." hatte das Ziel, Diskussionen über die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel mit Schwerpunkt auf Pflanzenschutzbehandlungen vor und nach der Ernte anzuregen. Zu den Referenten gehörten Vertreter von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen wie beispielsweise der FAO, der Nielsen Perishables Group, Chicago/USA, der britischen Cranfield University, des Agricultural Research Institute of Chile (INIA) und des IRTA, eines Forschungsinstituts der Regierung von Katalonien, das dem Landwirtschaftsministerium zugeordnet ist.

 

Infinito™, Luna™ und Serenade™ gegen Pilzkrankheiten
Verluste aufgrund von Pilzerkrankungen oder das Verderben von Nahrungsmitteln während der Produktion, der Lagerung oder des Transports können schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen und lokale Wirtschaftsgemeinschaften haben. Die Braunfäule der Kartoffel, Schorf bei Äpfeln und Erdbeeren oder die Fruchtfäule bei Kirschen vernichten jedes Jahr Millionen von Tonnen dieser empfindlichen Produkte. Bayer CropScience bringt laufend innovative Pflanzenschutzmittel auf den Markt und bietet damit den Erzeugern neue Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Krankheiten, damit der Verbraucher im Einzelhandel qualitativ hochwertiges Frischobst und Frischgemüse vorfindet.

 

Infinito™ ist zum Beispiel zur Bekämpfung der Braunfäule in allen Stadien der Erkrankung geeignet und bietet lang anhaltenden Schutz gegen die Kraut- und Knollenfäule, so dass die vermarktungsfähigen Erträge und die Lagerfähigkeit der Kartoffeln zunehmen. Das Breitspektrumfungizid Luna™ von Bayer CropScience verbessert die Gesundheit der Früchte über die Ernte hinaus und verleiht ihnen so längere Haltbarkeit, wodurch sie besser gelagert und vermarktet werden können. Es kann bei vielen Anbauprodukten wie Äpfeln, Steinobst, Kartoffeln, Wassermelonen und Trauben eingesetzt werden.

 

Das biologische Fungizid Serenade™ wirkt gegen aggressive pilzliche Krankheitserreger, die Botrytis, Rost, Weißstängeligkeit, die bakterielle Fleckenkrankheit und Weißschimmel auslösen, sowie gegen verschiedene Bodenkrankheiten.

 

Doch diese Fungizide bekämpfen nicht nur Pilzerkrankungen, sondern sie tragen auch zu einer umweltverträglicheren Landwirtschaft bei. Im Rahmen integrierter Anbaulösungen helfen sie den Landwirten, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen und die Verluste im weiteren Verlauf der Lieferkette wie zum Beispiel beim Transport, der Verarbeitung und der Lagerung zu minimieren. Darüber hinaus können die Anbauer ihre Ertragskraft und die landwirtschaftliche Produktivität steigern und den Händlern, Verarbeitungsbetrieben und Verbrauchern zu gesundem und qualitativ hochwertigem Obst und Gemüse verhelfen.

 

Das Problem lässt sich nur mit Partnern lösen
Um erfolgreich im Markt für Frischobst und Frischgemüse Fuß zu fassen, muss als erstes sichergestellt sein, dass die Landwirte Produkte von hoher Qualität erzeugen. Jedes Glied der Lebensmittelkette trägt dazu bei, die Verluste bei der Verarbeitung und Lagerung zu reduzieren. "Wir können das Problem des Verlusts und der Verschwendung von Nahrungsmitteln nicht allein lösen, daher arbeiten wir eng mit Partnern in der gesamten Wertschöpfungskette zusammen", erläuterte Silke Friebe, Leiterin Food Chain Management. "Durch die Bildung von Food-Chain-Partnerschaften fördern wir ein engeres Zusammenrücken und teilen unser agronomisches Know-how und unsere Kenntnis der Wertschöpfungskette. Das gemeinsame Ziel besteht darin, eine nachhaltige Produktivitätssteigerung zu unterstützen und die Qualität der Ernte zu verbessern."

 

Die Food-Chain-Partnership-Projekte von Bayer CropScience bringen Landwirte, Verarbeiter, Exporteure und Importeure sowie den Handel zusammen. Derzeit gibt es 240 Projekte in 30 Ländern mit 40 Obst- und Gemüsekulturen. In diesen Projekten bietet Bayer CropScience maßgeschneiderte integrierte Kulturlösungen, die auf hochwertigem Saatgut, effektivem chemischen und biologischen Pflanzenschutz, ergänzenden Serviceleistungen und Fachwissen in Bezug auf Umweltschutz, Effizienz und Sicherheit basieren.

 

Bayer CropScience schließt sich der Initiative "Save Food" an
Bayer CropScience beteiligt sich an verschiedenen lokalen und globalen Initiativen zu den Themen nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Vor kurzem wurde das Unternehmen offiziell Mitglied der Initiative "Save Food". "Diese Initiative befasst sich mit dem globalen Problem der Nahrungsmittelknappheit und der Lebensmittelverschwendung", erklärte Silke Friebe und erläuterte, dass Bayer CropScience mit seiner Erfahrung und seinem globalen Expertennetzwerk zum Schutz von frischem Obst und Gemüse und zur Verringerung von Verlusten in der landwirtschaftlichen Produktion beiträgt. "Wir können einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung einer gesunden Ernährung und zur Reduzierung von Verlusten während des Anbaus leisten."

 

Die Initiative Save Food (http://www.save-food.de) ist eine gemeinsame Kampagne der FAO und der Messe Düsseldorf GmbH. Sie begründet eine globale Partnerschaft von Organisationen und Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors, die sich aktiv am Kampf gegen den Verlust und die Verschwendung von Nahrungsmitteln beteiligen. Das Programm beinhaltet Feldstudien auf national-regionaler Basis und Studien über die sozioökonomischen Auswirkungen von Nahrungsmittelverlust und -verschwendung sowie welchen Einfluss die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen darauf haben.

 

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft sowie hochwertige Materialien, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Tätigkeit im Sinne der Mission des Unternehmens "Bayer: Science For A Better Life" zurückblickt. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 8,383 Milliarden Euro im Jahr 2012 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 20.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

 

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