Weltweit größtes Förderprogramm im Bereich der Bluterkrankheit Hämophilie:

Bayer vergibt Fellowship Project Award im Rahmen des Bayer Hemophilia Awards Program 2016 an österreichischen Mediziner

  • Dr. David Stelzeneder, Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien, erhält renommierte Auszeichnung
  • Umfassende Unterstützung der Hämophilie-Forschung und klinischer Ausbildungsprogramme

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Im Bild (von links nach rechts): Dr. Hansjörg Dürr (Globaler Leiter der Hämatologie bei Bayer), Dr. David Stelzeneder (österreichischer Preisträger), Prof. Alok Srivastava MD (Vorsitzender des Grants Review and Awards Committees des BHAP), Prof. Prasad Mathew (Leiter Global Medical Affairs Hämatologie bei Bayer) - Bildrechte: Bayer AG

Wien, 2. August 2016 – Bei einem Empfang im Rahmen des diesjährigen Weltkongresses des Weltverbandes für Hämophilie (WFH) in Orlando, Florida hat Bayer die Preisträger des Bayer Hemophilia Awards Program (BHAP) für 2016 geehrt. Das BHAP ist das größte Förderprogramm seiner Art auf dem Gebiet der Bluterkrankheit Hämophilie, das weltweit innovative Forschungsansätze und Ausbildungsinitiativen fördert. In diesem Jahr hat Bayer fast 2 Millionen US-Dollar an 16 Preisträger in 11 Ländern verliehen, was erneut das Engagement des Unternehmens für die Forschung auf dem Gebiet der Hämophilie und Blutgerinnungsstörungen bestätigt und seine übergeordnete Mission Science for a Better Life unterstreicht. Ein Fellowship Project Award wurde in diesem Jahr an Dr. David Stelzeneder von der Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien vergeben.

 

Dr. Stelzeneder wird den Zusammenhang zwischen Mikroblutungen, Gelenkdegeneration und Entzündungen der Gelenkmembran (Membrana synovialis) erforschen. „Ich fühle mich sehr geehrt, als diesjähriger BHAP-Preisträger ausgewählt worden zu sein und freue mich, die Zusammenhänge zwischen diesen Co-Morbiditäten untersuchen zu können“, erklärte Dr. Stelzeneder. „Mit der großzügigen Unterstützung von Bayer hoffe ich zum Verständnis der medizinischen Fachwelt auf dem Gebiet der Blutgerinnungserkrankungen mit beitragen und Ärzten bei der Therapieplanung für ihre Patienten helfen zu können“. Mit neuen Magnetresonanz-Methoden können Blut- und Blutabbauprodukte bei Hämophilie-Patienten mit Gelenkblutungen besser dargestellt werden. Diese Bilder können helfen Gelenksveränderungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

 

„Bayer setzt sich traditionell für Hämophilie und Blutgerinnungsstörungen ein und hat eine langjährige Verbindung zur Hämophiliegemeinschaft. Jedes Jahr bekräftigt das Bayer Hemophilia Awards Program erneut unser Engagement zur Förderung der Forschung und Wissenschaft, das weltweit eine direkte Auswirkung auf die Hämophilieversorgung von Patienten hat, “ bemerkte Prof. Prasad Mathew, MD und Leiter Global Medical Affairs Hämatologie bei Bayer. „Unsere herzliche Gratulation geht an die diesjährigen Preisträger, die sich für die Beantwortung jener wichtigen wissenschaftlichen und medizinischen Fragen engagiert haben, die die zukünftigen Einsichten und Innovationen für die Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen vorantreiben werden.“

 

Über den österreichischen Preisträger
Dr. David Stelzeneder ist seit 2012 an der Universitätsklinik für Orthopädie im AKH Wien tätig. Der 34-jährige Mediziner absolvierte nach seinem Studium Auslandsaufenthalte in Großbritannien und den USA. Dr. Stelzeneder war bereits während seines Studiums in der Forschung tätig und ist Autor zahlreicher Publikationen.

 

Über das Bayer Hemophilia Awards Program
Das „Bayer Hemophilia Awards Program“ (BHAP) unterstützt die Grundlagenforschung und klinische Forschung, aber auch Ausbildungsinitiativen zum Thema Hämophilie. Durch die Vergabe von Stipendien an junge Wissenschaftler, Fachärzte in der Weiterbildung sowie andere Fachkräfte in der Betreuung von Patienten mit Hämophilie versucht das Programm gezielt, die nächste Generation von Betreuungs- und Behandlungsoptionen für Menschen mit Hämophilie weltweit zu unterstützen.

 

Die BHAP-Preisträger werden von einem international besetzten Gremium aus renommierten, klinisch tätigen Hämophilie-Spezialisten, Forschern und Betreuungspersonen ausgewählt. Seit seiner Einführung im Jahr 2002 hat das BHAP weltweit mehr als 255 Preisgelder im Wert von über 31 Millionen US-Dollar an Wissenschaftler und Betreuer aus 32 Ländern verliehen. Durch diese BHAP-Förderungen wurden über 500 wissenschaftliche Publikationen, Posterpräsentationen und andere Initiativen der Preisträger ermöglicht.

 

Dieses Jahr wurden die Auszeichnungen in den folgenden fünf Kategorien vergeben:

  • Special Projects – diese unterstützen ein breites Spektrum wissenschaftlicher Forschung;
  • Early Career Investigator – stellt Gehalts-Kofinanzierungen und Forschungsförderungen für Nachwuchwissenschaftler bereit, damit sie betreute und/oder Grundlagenforschungsprojekte durchführen können;
  • Fellowship Project – ermöglicht die Entwicklung spezifischer klinischer Fachkenntnis für Bewerber, die ihre medizinische Ausbildung abgeschlossen haben;
  • Caregiver – welche die wichtige Rolle von Betreuern und verwandten Berufen im Gesundheitswesen anerkennt; und
  • Outcomes Research – die die Entwicklung relevanter Instrumente der Ergebnisbewertung oder ihrer Validierung und Anwendung in verschiedenen Gesundheitsversorgungssituationen fördert.

 

Weitere Informationen über BHAP und die Preisträger 2016 finden Sie auf der Website www.bayer-hemophilia-awards.com.

 

Über Hämophilie
Weltweit leiden rund 400.000 Menschen an Hämophilie. Es handelt sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei welcher eines der für die Bildung von Blutgerinnseln erforderlichen Proteine fehlt oder fehlerhaft gebildet wird. Hämophilie A ist die häufigste Form der Hämophilie, wo der Faktor VIII fehlt oder fehlerhaft gebildet wird. Hämophilie A betrifft 1 von 10.000 Männern, davon über 30.000 in Europa. Hämophilie A ist u.a. durch verlängerte und spontane Blutungen charakterisiert, die insbesondere Gelenke, Muskeln oder die inneren Organe betreffen.

 

Im Bild (von links nach rechts): Dr. Hansjörg Dürr (Globaler Leiter der Hämatologie bei Bayer), Dr. David Stelzeneder (österreichischer Preisträger), Prof. Alok Srivastava MD (Vorsitzender des Grants Review and Awards Committees des BHAP), Prof. Prasad Mathew (Leiter Global Medical Affairs Hämatologie bei Bayer)

Bildrechte: Bayer AG

 

Ansprechpartnerin:
Mag. (FH) Stephanie Suchentrunk, Tel.: +43/1/71146-2228
E-Mail: stephanie.suchentrunk@bayer.com

 

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Über Bayer Austria
Die Bayer Austria Ges.m.b.H. ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns und hat ihren Sitz in Wien. Rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich sind verantwortlich für Marketing, Vertrieb, technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte, sowie klinische Studien. Mit unserer klinischen Forschung leisten wir einen Beitrag zur Förderung der Wissenschaft und des Forschungsstandortes Österreich. Von Wien aus erfolgt die Steuerung der Ländergruppe Südosteuropa, die Albanien, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien umfasst. Der Standort in Österreich trägt mit seinen Pilotprojekten und als steuernde Kraft für die Ländergruppe Südosteuropa zur Umsetzung der Mission „Science For A Better Life“ und zum Erfolg des Bayer-Konzerns bei. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.at.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

 

L.AT.COM.07.2016.4419