Weltthrombosetag 2016:

„Know Thrombosis“ – Wissen über Risikofaktoren und Symptome kann helfen, das Thromboserisiko zu senken

Wien, 12. Oktober 2016 – Die International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) hat in Zusammenarbeit mit Bayer als globalem Gründungsmitglied den Weltthrombosetag ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für diese potentiell lebensbedrohliche Erkrankung zu stärken und über Symptome und Risikofaktoren aufzuklären. Dieser findet jedes Jahr am 13. Oktober statt und steht 2016 unter dem Motto „Know Thrombosis“, denn wer die Risikofaktoren und Symptome von Thrombosen kennt, kann vorbeugen oder im Ernstfall richtig reagieren. Die Ernsthaftigkeit von Thrombosen wird oft übersehen und unterschätzt. Aber man kann der Entstehung von Thrombosen entgegen wirken, um diese möglichst zu verhindern und man kann sie behandeln. Daher ist es Bayer ein großes Anliegen, das Bewusstsein für diese potentiell lebensbedrohliche Erkrankung zu stärken.

 

Wissen über Symptome und Risikofaktoren ist wichtig
Unter einer Venösen Thromboembolie oder kurz VTE versteht man ein Blutgerinnsel im Bein – eine tiefe Venenthrombose (TVT) – oder ein Blutgerinnsel, das sich losgerissen hat und in die Lunge gelangt, also eine Lungenembolie. Nicht jeder, der eine Thrombose erleidet, bemerkt auch Symptome. Trotzdem ist es wichtig, die möglichen Anzeichen für ein Blutgerinnsel im Bein oder in der Lunge zu kennen:

 

Mögliche Anzeichen und Symptome einer Tiefen Venenthrombose (TVT):1,2

  • Schmerzen oder Überempfindlichkeit, oft in der Wade beginnend
  • Schwellung des Beins, einschließlich Knöchel und Fuß
  • Rötung der betroffenen Region
  • Erweiterte Venen an der Oberfläche des Beins
  • Die Haut fühlt sich sehr warm an.

 

Mögliche Anzeichen und Symptome einer Lungenembolie:2,3

  • Atemnot
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Herzrasen
  • Husten
  • Schwindel

 

Sollten Sie diese Symptome wahrnehmen, wenden Sie sich umgehend an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt!

 

Was kann das Thromboserisiko erhöhen?
Das Thromboserisiko kann sich durch sitzende Tätigkeiten oder Bewegungsmangel über einen längeren Zeitraum, etwa auf einem Langstreckenflug, am Schreibtisch, im Auto oder im Zug, durch eine Verlangsamung des Blutflusses erhöhen; besonders bei Vorliegen weiterer Risikofaktoren. Auch größere Operationen - besonders im Bereich Orthopädie - oder lange Krankenhausaufenthalte erhöhen das Risiko für eine venöse Thromboembolie. Weitere Risikofaktoren sind unter anderem Herzkrankheiten, Schwangerschaft, Rauchen, Hormontherapie, Übergewicht/Fettsucht, Austrocknung, Thrombosen in der Familie, Krebs, Alter, akute Infektionen/ entzündliche Erkrankungen mit Immobilisation, bestehende Venenschwäche sowie auch angeborene Risikofaktoren.1,2 Das Gesamtrisiko für eine Thrombose ergibt sich aus der Kombination von Risikofaktoren.

 

Werden Sie aktiv!
Körperliche Betätigung hilft dabei, das Thromboserisiko zu senken. Werden Sie körperlich aktiv und reduzieren Sie ihr Risiko, an einem Blutgerinnsel zu erkranken! Wenn Sie meinen, dass Ihr Risiko für eine Thrombose erhöht sein könnte, sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darauf an und sorgen Sie so dafür, dass durch geeignete medizinische Maßnahmen eine Thrombose verhindert oder behandelt werden kann. Teilen Sie Ihr Wissen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden. Erfahren Sie mehr auf www.worldthrombosisday.org und www.ThromboCoach.com.

 

Über den Weltthrombosetag
Ein Blutgerinnsel im Bein oder in der Lunge kann jeden treffen, in jedem Alter. Um die Aufmerksamkeit für Thrombosen zu erhöhen und das Wissen über Symptome und Risikofaktoren zu verbessern, wurde von der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Zusammenarbeit mit Bayer als globalem Gründungsmitglied der Weltthrombosetag ins Leben gerufen. Das Datum für den Weltthrombosetag, der 13. Oktober, wurde gewählt, weil dies der Geburtstag von Rudolf Virchow, dem deutschen Arzt und Pathologen war, der erstmals den Begriff „Thrombose“ geprägt und viele wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema verfasst hat.

 

Über die International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH)
Die 1969 gegründete ISTH ist die führende Non-Profit-Organisation, die sich mit der Verbesserung des Wissens, der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Thrombosen und Gerinnungsstörungen befasst. Die ISTH ist eine internationale Organisation, deren Mitglieder - etwa 4.000 ForscherInnen und Lehrende – zusammen daran arbeiten, das Leben der PatientInnen in mehr als 90 Ländern weltweit zu verbessern. Zu den hoch angesehenen Aktivitäten und Initiativen gehören Ausbildungs- und Standardisierungsprogramme, Forschungsaktivitäten, Meetings und Konferenzen, durch Fachleute geprüfte Publikationen und Expertengremien. Besuchen Sie ISTH online auf www.isth.org.

 

Quellen:
1) Turpie AGG et al. BMJ. 2002; 325: 887-890
2) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: S2-Leitlinie:Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und der Lungenembolie, AWMF Leitlinien-Register Nr. 065/002, Oktober 2015
3) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: S3-Leitlinie: Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE), AWMF Leitlinien- Register Nr. 003/001, Oktober 2015

 

Ansprechpartnerin:
Mag. (FH) Stephanie Suchentrunk, Tel.: +43/1/71146-2228
E-Mail: stephanie.suchentrunk@bayer.com

 

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Über Bayer Austria
Bayer Austria ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Bayer-Konzerns mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Das Life-Science-Unternehmen entwickelt neue Moleküle und trägt mit seinen Produkten und Dienstleistungen dazu bei, die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu verbessern. Bayer Austria beschäftigt in Österreich über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steuert seit 2009 die Ländergruppe Südosteuropa und ist verantwortlich für Marketing, Vertrieb, klinische Studien sowie technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte. Zum umfangreichen Produktportfolio gehören weltweit bekannte Marken wie Aspirin®, Bepanthen®, Iberogast® und Seresto®. Der Bayer-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 117.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.bayer.at.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

 

L.AT.COM.10.2016.4773