Stellungnahme zum Artikel "Erst Schmerz, dann kam der Zorn" in der Kronen Zeitung vom 5. Dezember 2014

Wien, 10. Februar 2015 – In ihrer gedruckten Abendausgabe vom 5. Dezember 2014 veröffentlichte die Kronen Zeitung unter dem Titel "Erst Schmerz, dann kam der Zorn" einen Artikel über zwei Frauen, die behaupten durch das kombinierte orale Kontrazeptivum YAZ®, respektive Yasminelle®, geschädigt worden zu seien.

 

Hierzu nimmt Bayer Austria wie folgt Stellung:
Jeder Produktzulassung liegt eine sorgfältige Prüfung der Behörden zugrunde. Das Nutzen-Risiko-Profil von Arzneimitteln - wie auch den Drospirenon-haltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva wie YAZ oder Yasminelle - wird laufend sowohl von Bayer als auch von den Behörden evaluiert.

 

Bayer informiert weltweit kontinuierlich die Gesundheitsbehörden, wenn neue wissenschaftliche Studien zu den Produkten bekannt werden und arbeitet mit den Behörden zusammen, um die Produktinformationen falls erforderlich anzupassen. Entsprechend hat Bayer auch seit Einführung von Yasmin, Yasminelle und YAZ stets zeitnah gehandelt und die Produktinformationen in Abstimmung mit den Behörden aktualisiert.

 

Kombinierte orale Kontrazeptiva werden nach einem Gespräch mit der Patientin und einer körperlichen Untersuchung ärztlich verordnet. Die Entscheidung zur Einnahme eines kombinierten oralen Kontrazeptivums wird nach dem ärztlichen Aufklärungsgespräch gemeinsam von der Patientin und dem Arzt getroffen. Der Arzt berät seine Patientin auf Basis einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung und unter Beachtung der Gegenanzeigen und Warnhinweise, wie sie in der Packungsbeilage und der Fachinformation aufgeführt sind.

 

Die Einnahme eines jeden kombinierten Verhütungsmittels, also eines solchen, das Östrogen und ein Gestagen enthält, erhöht bekanntermaßen das VTE-Risiko. Diese sind seltene, aber bekannte, Nebenwirkungen von kombinierten hormonalen Kontrazeptiva.

 

Bayer nimmt jede Nebenwirkungsmeldung sehr ernst, bearbeitet diese entsprechend den gesetzlichen Verpflichtungen und meldet diese laut den gesetzlichen Regelungen an die zuständigen Behörden.

 

Ansprechpartner:
Mag. Daniela Winnicki-Eisenhuth, MA
Tel.: +43/1/71146-2219
E-Mail: daniela.winnicki@bayer.com

 

Zukunftsgerichtete Aussagen
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